Bis in unsere Zeit liegt vielen Spannungen und Diskriminierungen der Irrglaube zugrunde, die Menschheit unterteile sich in höher- und minderwertigere Rassen. Der Rassismus ist eine kulturelle und politische Konstruktion, die vom Sklavenhandel über die Theorien des 18. Jahrhunderts bis hin zur Apartheid bestimmte Herrschaftsinteressen bediente. Rassistische Vorurteile sind aber auch heute noch virulent. Dabei wissen wir heute, dass wir alle weltweit von einer einzigen afrikanischen UR-Mutter abstammen, also tatsächlich eine menschliche Familie sind, wie es politisch erstmals in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von den Staaten der Welt anerkannt worden ist!

Bis in unsere Zeit liegt vielen Spannungen und Diskriminierungen der Irrglaube zugrunde, die Menschheit unterteile sich in höher- und minderwertigere Rassen. Der Rassismus ist eine kulturelle und politische Konstruktion, die vom Sklavenhandel über die Theorien des 18. Jahrhunderts bis hin zur Apartheid bestimmte Herrschaftsinteressen bediente. Rassistische Vorurteile sind aber auch heute noch virulent.

Geschichte des Rassismus

DOKUMENTATION

Das Geschäft der Sklaverei

Sonntag, 27. Oktober 2013Großbritannien 45 Min.
Original-Titel: Racism: A Histor

Die Reihe zeigt die Veränderungen des Begriffs der “Rasse” auf der Welt auf. Wie haben sich die Vorstellungen über rassistische Unterschiede verändert? Und wie hat die Geschichte diese beeinflusst? Von der Entstehung des Rassenbewusstseins bis hin zur heutigen Gesellschaft und Kultur werden diese Fragen beleuchtet.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1943664/Geschichte-des-Rassismus-(1)

Der genetische Stammbaum führt die Wissenschaftler zurück zum Ursprung. Fragen wie “Wer sind wir?” und “Woher kommen wir?” erscheinen durch Analysen der mitochondrialen DNS in neuem Licht. Nach Erkenntnissen von Genforschern und Paläoanthropologen stammen alle Menschen von einer einzigen Frau ab. Die Urmutter lebte vor etwa 150.000 Jahren in Ost-Afrika. Treffende Computeranimationen und fesselnde Spielszenen präsentieren anschaulich und unterhaltsam neue Erkenntnisse der Genforschung. Der Dokumentarfilm liefert Antworten auf Fragen nach der Abstammung des Menschen und der Ausbreitung des Homo sapiens auf der Erde.

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

PRÄAMBEL

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

http://www.un.org/depts/german/grunddok/ar217a3.html

Englische Dokumentation der BBC über den Rassismus:

http://internationallampedusasolidarity.wordpress.com/2013/10/27/racism-a-history-a-bbc-documentary-which-is-exploring-the-impact-of-racism-on-a-global-scale-as-part-of-the-season-of-programmes-marking-the-200th-anniversary-of-the-abolition-of-slave-trade-but/

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