Die Auswirkungen irregulärer Migration auf die Europäisch-Afrikanischen Beziehungen Partnerschaft auf Augenhöhe? Anspruch und Wirklichkeit der Kooperation: Seit mehreren Jahren dominieren dramatische Bilder von den „südlichen Außengrenzen“ der Europäischen Union (EU), an denen sogenannte illegale Migranten1 aus überwiegend afrikanischen Ländern in seeuntüchtigen Booten das europäische Festland zu erreichen versuchen, das Bild der irregulären Migration2 nach Europa. Tausende von Flüchtlingen und Migranten ertrinken oder verschwinden während der lebensgefährlichen Überfahrt. Die Tragik der Szenen führt zu einer hohen medialen Aufmerksamkeit, die spektakuläre Bilder erzeugt und die vielzitierte „Festung Europa“ verbildlicht.

Seit mehreren Jahren dominieren dramatische Bilder von den „südlichen Außengrenzen“ der
Europäischen Union (EU), an denen sogenannte illegale Migranten1
aus überwiegend afrikanischen
Ländern in seeuntüchtigen Booten das europäische Festland zu erreichen versuchen, das Bild der
irregulären Migration2
nach Europa. Tausende von Flüchtlingen und Migranten ertrinken oder
verschwinden während der lebensgefährlichen Überfahrt. Die Tragik der Szenen führt zu einer hohen
medialen Aufmerksamkeit, die spektakuläre Bilder erzeugt und die vielzitierte „Festung Europa“
verbildlicht.
Weltweit wird dem Thema der internationalen Migration auch auf politischer Ebene inzwischen viel
Aufmerksamkeit geschenkt. Früher galten Migrationsfragen als Kernbereich nationalstaatlicher
Souveränität. Internationale Regime und Abkommen konzentrierten sich auf den Flüchtlingsschutz.
Heute ist ein veränderte Herangehensweise festzustellen: Migration wird zunehmend als „globale
Herausforderung“ betrachtet, ähnlich wie Klimaschutz oder Energiesicherheit, was zu einer
Internationalisierung der Thematik geführt hat. Insbesondere die irreguläre Migration ist zum
Verhandlungsthema zwischen Nord und Süd geworden, eine Zunahme von Kooperationen zwischen
Aufnahme-, Transit- und Herkunftsstaaten wurde bereits beschlossen und wird weiterhin angestrebt.
Die Virulenz der Thematik führte auch in der EU zu einer Fokussierung auf internationale Migration in
der europäischen Politik. Hier kam es zunächst zu einer Kooperation „nach innen“: Migrationspolitik
wurde mit dem Amsterdamer Vertrag zu einem Politikfeld der EU und entwickelte sich zu einem
dynamischen Bereich der europäischen Integration. In den letzten Jahren rückte aber auch verstärkt ein
außenpolitischer Ansatz in den Fokus der gemeinsamen Politik und die migrationspolitische
Kooperation „nach außen“ mit den Herkunfts- und Transitstaaten gewann an Bedeutung.

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http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/3869/pdf/hornig_diplom.pdf

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