MADRID, OBDACHLOSE SCHLAFEN IM AUTOBAHNTUNNEL – Die Flüchtlinge, die in Lampedusa ertrinken – und diese Obdachlosen sind beide Ausdruck der Situation auf der Erde heute: Die globalen Kapitaleigner, deren Geldinstitute vor allem in den USA sitzen, organisieren die Welt so, dass sie eine maximale Verwertung ihres Kapitals erreichen! Dazu gehören auch Kriege! Und die Zerstörung der Sozialstaaten! Die Bedürfnisse der Menschen nach einem menschenwürdigen Leben werden weltweit mit Füßen getreten! Diese Gruppen der Kapitaleigner haben aber wesentlichen Einfluss auf Politik und Medien und dort werden den Opfern der Politik andere Opfer als Schuldige hingestellt: Spalte und Herrsche! Erste wenn die Opfer und die, die sich gegen Unrecht wehren wollen, sich einmischen, weltweit zusammen agieren, eigne Vorstellungen entwickeln, welche Welt sie wollen, haben wir eine Chance! Fremdsprachen, Migration und Internet geben uns heute mehr Chancen dazu als je zuvor, nutzen wir sie: Cape diem!

Obdachlose in Madrid! Wir brauchen einen globalen Widerstand in der nach den Verwertungsinteressen der Reichen dieser Welt gestalteten Politik! National allein kann man dagegen nicht ankommen, da die (von global einflussreichen Kräften organisierten) Märkte die Politik aushebeln, in die Länder gehen, in denen sie am wenigsten für Arbeit, Sozialstaat und Umwelt bezahlen müssen! Um aber international agieren zu können, müssen wir nicht nur wissen, was wir nicht mehr wollen, sondern auch, was wir wollen, welche Welt wir wollen! Und dazu müssen wir die historisch gewachsenen Spaltungen nach Religionen, Nationalitäten, Ethnien, Geschlecht und Hautfarben, Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften überwinden. Das geht nicht von selbst, sondern geht nur mit harter, langfristiger politischer Arbeit. Es gilt die demokratischen Rechte zu verteidigen und zu nutzen, sich zivilgesellschaftliche zu organisieren, die Themen in die Parteien zu tragen, um parlamentarische Mehrheit für eine Politik zu ringen, die sich nicht mehr von Kapitalinteressen dominieren lässt! Dazu wird eine globale Wirtschaftspolitik nötig sein, getragen von einer Koalition von Staaten, die dafür eintreten und einer globalen zivilgesellschaftlichen Koalition in Zusammenarbeit mit den UN-Organisationen.

 

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