„Und sie nennen sie Wirtschaftsflüchtlinge!“ Jede/r zweite Afrikaner/in muss von weniger als 72 Cent am Tag leben! Diese Tatsachen kennt die Bundesregierung! Sie stammen aus einer Untersuchung ihrer Verwaltung, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das Herrn Friedrichs Innenministerium unterstellt ist!

Jede/r zweite Afrikaner/in muss von weniger als 72 Cent am Tag leben!

Trotz Wirtschaftswachstum hat Armut in Afrika während der letzten Jahrzehnte stetig zugenommen. Lebten 1970 rund 36 % der afrikanischen Bevölkerung mit weniger als 72 Cent  täglich, so sind es heute 50 %. Nach Schätzungen der Weltbank werden von den ärmsten 10 % der Weltbevölkerung im Jahr 2030 zwei Drittel in Afrika südlich der Sahara leben, während es heute die Hälfte. Von den 6,5 Milliarden Erdenbewohnern (2005) leben 2,4 Milliarden von weniger als 1,46 Euro pro Tag und befinden sich zu fast 70 % in Afrika.

Vor den Toren Europas? Das Potenzial der Migration aus Afrika

Datum27.01.2010
Bestellnummer:FFFB07
TypForschungsbericht

Vor den Toren Europas?

Die Studie “Vor den Toren Europas? Das Potenzial der Migration aus Afrika” liefert eine aktuelle und ausführliche Analyse der Faktoren, die auf dem afrikanischen Kontinent zukünftige Migrationen auslösen können.

Nach einer kurzen Einbettung des Begriffs Migrationspotenzial in migrationstheoretische Ansätze, werden vier Aspekte beleuchtet: 1) die demographischen Strukturen des afrikanischen Kontinents im Vergleich zu Europa, 2) die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt, 3) politische Faktoren wie Regierungsformen und Konflikte, sowie 4) umweltrelevante Faktoren wie z.B. Auswirkungen des Klimawandels.

Die Ergebnisse werden in Bezug gesetzt zu den aktuellen regulären und irregulären Migrationsbewegungen zwischen Afrika und Europa sowie den bereits hier lebenden afrikanischen Bevölkerungen. Vor dem Hintergrund dieser Analysen der Entwicklung des Migrationspotenzials erfolgt eine qualitative Einschätzung der möglichen zukünftigen Migrationen innerhalb Afrikas, nach Europa und nach Deutschland.

Verfasserin der Studie: Susanne Schmid

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