Siw Müller ist gerade aus dem Kongo zurück, sie war dort im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen: jetz ist sie zurück in Deutschland, einer Welt mit niedergelassenen Ärzten und gut ausgestatteten Kliniken, mit Krankenversicherung und Apotheken in jedem noch so kleinen Ort. „Im ländlichen Kongo dagegen gibt es gar nichts“, sagt Siw Müller. Die Menschen strömen von weit her in die Einrichtungen der „Ärzte ohne Grenzen“. Viele erhalten nur dort verlässlich Medikamente. Als Siw Müller abreiste, drohte vielen der Menschen dort eine Malaria-Welle. „Und mit der Regenzeit kommt das Risiko von Cholera-Erkrankungen“, sagt die Königsbacherin. Selbst in der größten Not seien die Menschen oft aufgeschlossen und herzlich.

Vorheriges Bild
Nächstes Bild
Kinderstation der Klinik Baraka im Kongo: Die Hilfe für die Kleinsten ist ein wichtiges Anliegen der „Ärzte ohne Grenzen“. Fotos: privat

Kinderstation der Klinik Baraka im Kongo: Die Hilfe für die Kleinsten ist ein wichtiges Anliegen der „Ärzte ohne Grenzen“. Fotos: privat
Vorheriges Bild
Nächstes Bild

Viel Armut und Not: Königsbacherin für „Ärzte ohne Grenzen“ im Einsatz

Königsbach-Stein. Es sind die Menschen, die Siw Müller wieder und wieder aufbrechen lassen im Dienst der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“. Gerade ist die Königsbacherin von einem Einsatz im Kongo zurückgekehrt. Die gelernte medizinisch-technische Assistentin erlebt dabei Medizin und Laborarbeit ganz nahe an den Patienten. Selbst in der größten Not seien die Menschen oft aufgeschlossen und herzlich.

Und die Not ist groß, wo die „Ärzte ohne Grenzen“ helfen. In dem Krankenhaus der Organisation in Baraka zum Beispiel, in der Grenzregion der Demokratischen Republik Kongo, Ruandas und Burundis. Die Einrichtung ist dort für viele die letzte Hoffnung für eine medizinische Grundversorgung. Als Siw Müller abreiste, drohte vielen der Menschen dort eine Malaria-Welle. „Und mit der Regenzeit kommt das Risiko von Cholera-Erkrankungen“, sagt die Königsbacherin. Von ihren Einsätzen erzählt sie in einer ganz anderen Welt. Im Polstergeschäft ihres Mannes, wo sie im Büro arbeitet. Einer Welt mit niedergelassenen Ärzten und gut ausgestatteten Kliniken, mit Krankenversicherung und Apotheken in jedem noch so kleinen Ort. „Im ländlichen Kongo dagegen gibt es gar nichts“, sagt Siw Müller. Die Menschen strömen von weit her in die Einrichtungen der „Ärzte ohne Grenzen“. Viele erhalten nur dort verlässlich Medikamente. Wenn Siw Müller für ihre Einsätze unterwegs ist, dann gelangt sie dabei in Regionen, die durch Krisen oder Konflikte alles andere als sicher sind. Die Königsbacherin vertraut auf die klaren Regeln, die sich die „Ärzte ohne Grenzen“ geben. Bei drohender Gefahr werde evakuiert. Und auch sonst gelte: Wenn ein Projektmitarbeiter Angst bekomme, dürfe er gehen.

Mehr dazu lesen Sie in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

http://www.muehlacker-news.de/region_artikel,-Viel-Armut-und-Not-Koenigsbacherin-fuer-Aerzte-ohne-Grenzen-im-Einsatz-_arid,449548.html

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s