3.000 indonesische Gastarbeiter begannen einen Dauerprotest auf einer Autobahnbrücke in Jidda in Saudi-Arabien. Das Land mit der schlechtesten Menschenrechtsbilanz weltweit verhaftet Tausende Arbeiter und hat bereits eine Millionen Menschen des Landes verwiesen – in die armen Länder Indonesien, Pakistan, Bangladesh! Die Diktatur will Arbeitsplätze frei machen für die jungen Saudis: Jedes Jahr kommen Hundertausende zusätzlich auf den Arbeitsmarkt, die Verwaltung, in der sie bisher zumeist arbeiteten, kann nicht mehr alle aufnehmen! Nun werden die rausgeworfen, die bisher einen großen Teil der Handarbeit – oft unter brutalen Bedingungen – geleistet haben und in die Perspektivlosigkeit in ihren Ländern geschickt. Zudem verlieren viele Familien in ihren Heimatländern das Geld aus den Überweisungen der Gastarbeiter: Nach den USA ist Saudi-Arabien laut Daten des IWF das Land, in dem weltweit die meisten Überweisungen ins Ausland getätigt werden. So sieht die Krisenspirale der Weltwirtschaft aus! Und das zur muslimischen Solidarität des Islamistischen Königshauses: Fast alle Ausgewiesenen sind Muslime. Deutschland, die USA und Großbritannien verdienen prächtig an dieser Diktatur und rüsten es mit den modernsten Waffen aus! Welches Regime wollen die westlichen Länder und diese Golfregime in Syrien durchsetzen? Es demaskiert den Westen und jeder Arbeiter sollte vor dieser Koalition gewarnt sein!

Seit Wochenbeginn 4.000 Ausländer aufgegriffen

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Saudi-Arabien greift hart gegen Gastarbeiter

 
    Von ELLEN KNICKMEYER

RIAD – Saudi-Arabien gilt als größter Arbeitsmarkt am Persischen Golf. Am Montag jedoch blieben ausländische Arbeiter Büros, Schulen, Läden und anderen Arbeitsplätzen massenhaft fern. Die Regierung greift bei der Bekämpfung von illegalen Einwanderern hart durch – mit sofortiger Auswirkung auf die Produktivität im Land.

Schätzungsweise rund zwei bis drei Millionen illegale Einwanderer leben in Saudi-Arabien. Im Kampf gegen die Schwarzarbeit haben die Behörden in den vergangenen zwei Tagen nicht nur Bürogebäude durchsucht, sondern auch Passkontrollen auf den Hauptstraßen eingerichtet. Das berichten Ausländer, Saudis und Medien. Sie beschreiben Razzien, die unter anderem die Schließung von hunderten Schulen nach sich zogen. Einige Betroffene werden zitiert, die von der Vernichtung ihrer Papiere an den Kontrollpunkten berichten. Manche Unternehmen hätten Wachposten aufgestellt, die nach staatlichen Inspektoren Ausschau hielten, schreiben die Journalisten.

 

Reuters

Saudi-arabische Polizisten nehmen einen illegalen Einwanderer aus Afrika fest. Aus Angst vor Razzien bleiben die meisten ausländischen Arbeiter des Königreichs zu Hause.

Die Regierung hat auf Anfragen nach den Maßnahmen und deren Umfang nicht reagiert. Das Innenministerium wollte nicht kommentieren, wie viele ausländische Arbeiter in den vergangenen Tagen verhaftet wurden.

Ziel der Behörden waren Firmen, die laut staatlichen Angaben nicht einen einzigen Saudi beschäftigen. Am Freitag wurde bekannt gegeben, dass bei 250.000 kleinen und mittleren Unternehmen Razzien durchgeführt werden sollen. Die Nachricht verbreitete sich während des Wochenendes über die Social-Media-Kanäle unter den Gastarbeitern. Das Resultat: Sonntag und Montag glichen viele Arbeitsstätten einem Geisterort. Manche, die wussten oder befürchteten, dass ihre Papiere nicht in Ordnung sind, arbeiteten ohne Licht – oder blieben gleich ganz weg.

Hartes Durchgreifen könnte Inflation antreiben

Die Auswirkungen waren sofort sichtbar. Die Abfertigung am Hafen von Dschidda, der wichtigsten Hafenstadt am Roten Meer, stockte, weil ausländische Frachtlöscher laut den Betreibern und Medienberichten Kontrollen befürchteten. Mehr als die Hälfte der saudi-arabischen Importe kommen in Dschidda an. In der Hauptstadt Riad mussten die meisten Geschäfte und Kaffeehäuser mit nur einem Arbeiter hinter den Theken auskommen. Hotelgäste mussten ihr Gepäck selbst tragen. Telefone wurden nicht abgenommen. Viele der Computerläden auf Riads so genannter Teufelsstraße – die ihren Namen den Videos verdankt, die südostasiatische Verkäufer dort feilbieten – blieben geschlossen.

Kritik an der Aktion der Regierung ließ deshalb nicht lange auf sich warten. Das plötzliche und harte Durchgreifen des Staates gefährde die Geschäftsstabilität. Die Unterbrechung der Produktivität könnte die Inflation anheizen, vor allem im Bau- sowie Transportsektor und bei anderen Firmen mit vielen ausländischen Mitarbeitern, sagt Iyad Khalid Ghulam, Finanzanalyst bei der saudi-arabischen NCB Capital. Vertreter des Arbeitsministeriums haben die Auswirkungen der Razzien noch nicht beziffert.

„Jeder hat Angst”

„Jeder bleibt zu Hause”, sagt ein Taxifahrer aus Bangladesch in Riad. Er sei illegal hier. In den vergangenen zwei Tagen habe er mehrmals an Straßenkontrollen anhalten müssen. Dort habe er die dunkelgrünen Wägen der Immigrationsbehörde gesehen, voll mit Menschen, die nach seiner Einschätzung festgenommen worden sind. „Jeder hat Angst.”

In Dschidda hat Abdullah Dahlan die Schüler seiner internationalen Schule nach Hause geschickt, da 100 bis 150 ausländische Lehrer nicht auftauchten. „Was hier passiert, ist unglaublich. Keine Arbeiter auf der Straße oder in den Läden oder auf den Märkten”, sagt er. „Die Regierung hat das Recht, durchzugreifen, natürlich. Aber bitte nicht von jetzt auf gleich, völlig unvorbereitet”, fügt er hinzu.

Auch in normalerweise belebten Geschäftsvierteln herrscht gähnende Leere. Der Ire Paul Farrell arbeitet in einem Bürokomplex, in dem Südasiaten als Sicherheitskräfte arbeiten, Palästinenser, Syrer und Jordanier an der Rezeption stehen und Südasiaten Tee und Kaffee verkaufen. Am Montag hingegen war die Empfangshalle leer und die Lichter aus. „Die Eingangstür war verschlossen – keine Sicherheitsleute da, um aufzupassen”, erzählt der Ire, dem eine Firma für Designberatung gehört. Erst als er die Titelseite seiner Zeitung angeschaut hätte, habe er begriffen, was los war. Der Leitartikel beschrieb die Razzien in Geschäften und Schulen und wie sich ausländische Arbeiter nicht aus dem Haus trauten. „Sie gehen rigoros vor”, sagt er über die Aktion der saudischen Regierung.

Saudi-Arabiens Wirtschaftsstruktur bietet zu wenig Platz für junge Saudis

Jahrelang hatte die saudische Regierung versprochen, die Anzahl der ausländischen Arbeiter zu reduzieren. Diese halten den Großteil des saudischen Privatsektors am Laufen, während zugleich immer mehr junge Saudis ohne Arbeit sind.

Als weltweit größter Ölexporteur war Saudi-Arabien jahrzehntelang magischer Anziehungspunkt für viele ausländische Arbeiter. Auf 20 Millionen Saudis kommen rund acht Millionen legale Arbeitskräfte aus dem Ausland, und laut einigen Schätzungen zwei bis drei Millionen Schwarzarbeiter. Oftmals besetzen diese Arbeiter Posten, für die es zu wenig ausgebildete Saudis gibt oder sie verrichten Jobs, die die Saudis nicht ausüben wollen. Nach den USA ist Saudi-Arabien laut Daten des IWF das Land, in dem weltweit die meisten Überweisungen ins Ausland getätigt werden.

Die Abhängigkeit des Ölstaates von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland lähmt jedoch den Privatsektor des Königreichs, sagen Ökonomen. Die Bevölkerung wächst, mehr als zwei Drittel der Saudis sind unter 30 Jahren alt. Im weltweiten Vergleich ist die Jugendarbeitslosigkeit im Land die zweithöchste. Nur in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara zusammengenommen gibt es noch mehr Jugendliche ohne Arbeit.

Das hat seinen Grund: Generationen an Saudis wuchsen in der Erwartung auf, dass sie einmal einen Job im Regierungsapparat übernehmen könnten. Doch die Posten in der Regierung schwinden, zudem hängen sie vom stetigen Einnahmestrom aus den Ölverkäufen ab. Rund 40 Prozent der Regierungsausgaben beruhen auf Lohnzahlungen und zusätzlichen Leistungen für den öffentlichen Sektor, zitiert Steffen Hertog Statistiken der saudischen Regierung. Er ist Dozent für vergleichende Politikwissenschaft an der London School of Economics. Weniger als einer von zehn Saudis ist laut ihm im privaten Sektor tätig.

Ohne einen Strukturwandel der Wirtschaft biete weder der öffentliche noch der private Sektor genügend Platz für die steigende Anzahl der jungen Saudis, die jährlich auf den Arbeitsmarkt strömten, sagt Hertog. Derzeit belaufe sich deren Zahl immerhin auf 400.000 pro Jahr.

Zwar hat die Regierung schon in der Vergangenheit versucht, die jungen Einwohner in dem unterentwickelten Privatsektor unterzubringen. Doch diese Bemühungen seien zum Teil auch deshalb gescheitert, weil das Schulsystem nicht ausreichend für qualifizierte Jobs ausbilde, sagt Mishrif Ashraf, Dozent für Wirtschaftspolitik im Nahen Osten am King’s College in London.

Seit einigen Jahren nimmt die Regierung strukturelle Reformen des Arbeitsmarktes in Angriff, auch wenn diese Bemühungen den Protest von Unternehmen nach sich zieht, die sich an die niedrigen Kosten für billige Arbeitskräfte aus dem Ausland gewöhnt haben. So wurde eine Saudi-Quote eingeführt, nach der die Unternehmen je nach Sektor eine bestimmte Anzahl an Einheimischen einstellen müssen. Sollte eine Firma die Quote nicht erfüllen, muss sie seit neuestem umgerechnet gut 500 Euro für jeden ausländischen Mitarbeiter bezahlen.

Die Strafe dürfte die saudischen Unternehmen bereits jetzt mehr als 3 Milliarden Euro in diesem Jahr kosten, sagt NCB-Capital-Analyst Ghulam.

In Riad fordern die Unterstützer der Arbeitsmarktreformen derweil Geduld. Die Aktion sei notwendig, um die Bedingungen für ausländische Arbeiter zu bessern und die Abhängigkeit des Königreichs von den Öleinnahmen zu reduzieren. Zudem sichere die Restrukturierung des Arbeitsmarktes Arbeitsplätze für junge Saudis.

„Ich weiß, die nächsten zwei bis drei Monate werden die meisten von uns Geschäftsleuten leiden”, sagt Abdul Rahman al-Zamil, Vorsitzender der Handels- und Industriekammer von Riad. Doch „was gerade vor sich geht, ist gut für unser Geschäft. Auch wenn es hart ist.”

http://www.google.de/imgres?client=firefox&hs=tHO&sa=X&rls=net.gmx:de:official&biw=1067&bih=499&tbm=isch&tbnid=N5FsgBS9C89FYM:&imgrefurl=http://www.wsj.de/article/SB10001424127887323296504578398433707211550.html&docid=M8bIRVBH3kN0hM&imgurl=http://si.wsj.net/public/resources/images/OB-WX087_0401sa_G_20130401174839.jpg&w=553&h=369&ei=5vx4Ur2MNIqEtAbZ3YGICw&zoom=1&iact=hc&vpx=4&vpy=56&dur=5454&hovh=183&hovw=275&tx=99&ty=92&page=1&tbnh=142&tbnw=200&start=0&ndsp=15&ved=1t:429,r:0,s:0,i:82

http://www.spiegel.de/panorama/saudi-arabien-youtube-video-zeigt-pruegel-fuer-diener-a-931490.html

Riad – Nach dem Ablauf einer mehrmonatigen Duldungsfrist für ausländische Schwarzarbeiter haben die Behörden in Saudi-Arabien nun hart durchgegriffen. Allein in der Rot-Meer-Handelsmetropole Jidda seien Beamte des Arbeitsinspektorats zum Wochenbeginn auf fast 4.000 nicht angemeldete ausländische Beschäftigte gestoßen, berichtete die saudische Zeitung “Arab News” am Dienstag.

Viele Geschäfte, die Schwarzarbeiter beschäftigen, blieben geschlossen. Das Al-Batha-Einkaufszentrum in der Hauptstadt Riad wirkte wie verlassen. Rund 3.000 indonesische Gastarbeiter begannen einen Dauerprotest auf einer Autobahnbrücke in Jidda. Sie hatten es nicht geschafft, ihre Papiere bis zum Ablauf der Frist am letzten Sonntag in Ordnung zu bringen. Das Bäckereigewerbe befürchtet die Schließung zahlreicher Bäckereien. Saudische Arbeitskräfte seien für die harte und schweißtreibende Arbeit neben den Brotöfen kaum zu bekommen, klagte Fahd al-Salman, der Chef der Bäckerei-Sektion in der saudischen Handelskammer, in der Zeitung “Saudi Gazette”.

Das islamische Königreich hängt stark von Arbeitskräften aus dem Ausland ab, von ungelernten Billigarbeitern ebenso wie von gut bezahlten Fachkräften. Viele von ihnen sind aber illegal beschäftigt. Bis zum Ablauf der Schonfrist am Sonntag verließen knapp eine Million Gastarbeiter – die meisten von ihnen aus Südasien – das Land. (APA, 5.11.2013)

http://derstandard.at/1381370927680/Saudi-Arabien-Aktion-scharf-gegen-illegale-Gastarbeiter

Fast eine Million Ausländer verlassen nach Amnestie Saudi-Arabien

23. Oktober 2013, 19:50

Regierung will ab November gegen illegal beschäftigte Immigranten vorgehen

Riad – Seit dem Erlass einer Amnestie im April haben mehr als 950.000 ausländische Arbeiter Saudi-Arabien verlassen. Die Regierung wolle ab dem 3. November gegen alle Immigranten vorgehen, die gegen das saudische Beschäftigungsgesetz verstießen, zitierte die Zeitung “Al-Madina” am Mittwoch einen Sprecher des Passamtes in Riad.

An diesem Tag endet die Amnestie. Sie erlaubt allen Ausländern mit ungültigem Visum, straflos ihren Aufenthaltsstatus zu legalisieren oder auszureisen. Für ihre Ausreise müssen sie selbst aufkommen. Der saudische Vize-Arbeitsminister kündigte für die Zeit nach Ablauf der Frist Kontrollen im ganzen Land an.

Laut einer Volkszählung von 2010 sind rund ein Drittel der 29 Millionen Einwohner des Königreichs Ausländer. Sie kommen vor allem aus den ärmeren arabischen Staaten und aus Indien oder Pakistan. Die Regierung in Riad hat das Ziel ausgegeben, die Zahl der ausländischen Arbeiter zu senken, damit mehr Saudis die Arbeitsplätze einnehmen.

Menschenrechtsgruppen kritisieren das Land wegen der scharfen Restriktionen für ausländische Arbeiter. Die meisten von ihnen kommen mit einem Arbeitsvisum. Das Visum ist an den Arbeitgeber gebunden, der das Einreisevisum beschafft hat. Die Regierung hatte im Frühjahr bereits Zehntausende ausländische Arbeiter ohne gültiges Visum ausgewiesen. (APA, 23.10.2013)

http://derstandard.at/1381369653488/Fast-eine-Million-Auslaender-verlassen-nach-Amnestie-Saudi-Arabien

http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2013/06/20136108522857818.html

Prügel für Diener: Video zeigt brutale Misshandlung in Saudi-Arabien

YouTube

Es sind verstörende Aufnahmen. Ein YouTube-Video zeigt, wie ein Saudi-Araber auf seinen Diener einprügelt. Das Vergehen des Mannes: Er hatte mit der Frau seines Herrn gesprochen.

Hamburg – Ein Mann in einem weißen Gewand prügelt auf einen am Boden liegenden Menschen ein. Er tritt, würgt und schlägt sein dunkelhäutiges Opfer immer wieder. Als es vor seinem Peiniger flüchten will, reißt der es erneut zu Boden. Es sind schockierende Aufnahmen, die in der vergangenen Woche auf YouTube eingestellt wurden. (Achtung: Diese Bilder sind brutal und menschenverachtend, weshalb wir sie nicht in voller Länge zeigen.)

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Bei den Beteiligten soll es sich um einen saudi-arabischen Mann und seinen Diener handeln, berichtet CNN unter Berufung auf örtliche Regierungsbehörden. Demnach sprach der Peiniger mit einem saudi-arabischen Akzent. Der Grund für den Ausraster war demzufolge, dass der Angestellte angeblich die Frau des Dienstherrn angesprochen hatte.Schnell wurden die amateurhaften Aufnahmen hunderttausendfach geklickt, das Entsetzen in Saudi-Arabien ist groß. Laut CNN haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen. Wo sich das Ganze zugetragen haben soll, ist unklar. Der Mann und sein Opfer wurden bislang nicht identifiziert. Bei dem Angestellten soll es sich um einen Wanderarbeiter handeln. Aufgrund seines asiatischen Aussehens vermuten die Ermittler seine Herkunft in Indien, Nepal oder den Philippinen.

Menschrechtsorganisationen haben den im Video dargestellten Vorfall scharf verurteilt. “Wir nehmen das sehr ernst und untersuchen die Angelegenheit zusammen mit der saudi-arabischen Sicherheitsbehörde”, sagte Mohammed al-Madi von der staatlich unterstützten Human Rights Commission dem Sender. Man werde sich dafür einsetzen, dass der Mann für seine Taten verhaftet und verurteilt werde. Derzeit werde nach dem Opfer gesucht. Auch die ebenfalls vom Staat unterstützte Gruppe National Society for Human Rights gab bekannt, den Vorfall überprüfen zu wollen.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch beklagen seit Jahren die schlechten Bedingungen für Gastarbeiter in Saudi-Arabien. Durch das Kafala-System, bei dem die Arbeitgeber für die Aufnahme von Arbeitskräften bürgen müssen, sind viele ihren Chefs komplett ausgeliefert und leben in sklavenartigen Verhältnissen.

Laut Human Rights Watch leben rund neun Millionen Wanderarbeiter in Saudi-Arabien – das entspricht etwa der Hälfte der heimischen Arbeitskräfte. Sie werden von ihren Arbeitgebern ausgebeutet und leben unter “sklavenhaften Bedingungen”, heißt es in einem Bericht der Organisation. Die Arbeiter hätten keine Rechte, ihre Peiniger kämen mit dem Missbrauch meist davon. Im Juli hatte Human Rights Watch das Königreich aufgefordert, die entsprechenden Gesetze zu ändern.

http://www.spiegel.de/panorama/saudi-arabien-youtube-video-zeigt-pruegel-fuer-diener-a-931490.html
 
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