Hat der rohstoffreiche Kongo jetzt nach der Besiegung der Rebellenarmee M 23 eine Chance auf Frieden? Ein komplizierter langwieriger Prozess mit vielen Beteiligten ist erforderlich! Nach Millionen von Toten, Verlängerung und Finanzierung der Gewalt durch Rohstoffaufkäufer vieler Länder verdient das Land jetzt alle Unterstützung aller friedliebenden Menschen! In den vergangenen Jahrhunderten stand bei der Begegnung des Kongos mit den aus Europa kommenden zuerst ein Partnerschaftsabkommen, dann der Sklavenhandel, ein grausames Kolonialregime, die Ermordung des ersten freigewählten Premierministers Lumumba unter wesentlicher Mitwirkung westlicher Geheimdienste, die Installierung und Unterstützung eines der brutalsten afrikanischen Diktatoren, Mobutu, und,. und, und…..Jetzt sollten die Bürger dieser Welt faire und solidarische Beziehungen mit und im Kongo anstreben gegen alle, die die Ausplünderung des Landes fortsetzen wollen! Engagieren wir uns, die Kongolesen haben zu viel gelitten und Peter Scholl-Latour etwa, der Kongo häufig bereiste, sagt, er liebt die Kongolesen, weil sie immer wieder aufstehen und nicht aufgeben.

Ungelöste Fragen im Kongo

KOMMENTAR | MANUELA HONSIG-ERLENBURG,

Nach eineinhalb Jahren haben sich die Rebellen der M23-Miliz geschlagen gegeben – Die Gemengelage ist aber komplizierter

Nach eineinhalb Jahren blutiger Kämpfe haben sich die Rebellen der M23-Miliz in der Demokratischen Republik Kongo geschlagen gegeben. Der Erklärung der von ethnischen Tutsi dominierten Gruppierung ging eine umkämpfte Nacht voraus, in der erstmals Uno-Truppen militärisch eingriffen. Zwar werden die M23-Rebellen nun an den Verhandlungstisch zurückgezwungen, sie sind allerdings nur die größte von etwa einem Dutzend weiterer Rebellengruppen und Milizen, die jede ihre eigene Agenda verfolgt und deren Demobilisierung noch bevorsteht. Nicht nur den Konflikt zwischen Hutus und Tutsi gilt es in den Griff zu bekommen, auch Spannungen zwischen anderen Ethnien destabiliseren die Lage. Der Kampf um Ressourcen feuert die Konflikte weiter an.

Bei der Fortsetzung der unterbrochenen Friedensverhandlungen wird es darauf ankommen, ob Kinshasa, und im besonderen Präsident Joseph Kabila, den politischen Willen aufbringt, die komplexe Problemlage in den Griff zu bekommen. Dazu gehört auch die Einbindung der Nachbarn Ruanda und Uganda, die im Konflikt im Ostkongo maßgebliche und wechselnde Rollen spielen sowie aller Rebellengruppen. Aber auch die Internationale Gemeinschaft muss ihre Verantwortung wahrnehmen und verstärkt die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen, die Ahndung von Gesetzlosigkeit und eine tiefgreifende Reform des korrumpierten Sicherheitsapparats einfordern. (Manuela Honsig-Erlenburg, DER STANDARD, 5.11.2013)

http://derstandard.at/1381370884195/Ungeloeste-Fragen-im-Kongo

Kongokrieg

Kongokrieg bezeichnet:

Bisweilen werden ebenfalls als Krieg im Kongo oder Kongokrieg bezeichnet:

Kongokrieg bezeichnet ungenau auch:

Unruheherd seit Jahrzehnten

Der Kongo kam lange nicht zur Ruhe. Kein anderer Konflikt nach 1945 hat so viele Menschenleben gefordert wie der in der Mitte Afrikas. Seit seinem Beginn dreht er sich auch um die immensen Rohstoffvorkommen der früheren belgischen Kolonie. Erst sind es Kongos Diamanten, seine Edelhölzer, Erdöl, Uran, Kobalt und Kupfer; später wird die Gewalt vor allem von der Suche nach Coltan getrieben, das in der IT-Industrie benötigt wird. Auch Nachbarländer wie Ruanda mischen, um den Bedarf des Westens an Bodenschätzen und die Profitgier der eigenen Eliten zu stillen, mithilfe von schwer bewaffneten und untereinander verfeindeten Milizen in dem mörderischen Rennen mit. Der endlose Krieg – und die geringe Aufmerksamkeit im Westen – kommt den Profiteuren zupass.

http://derstandard.at/1373512995354/Kongo-Krieg-ohne-Ende

Der Kongo ist ein reiches Land…warum das?

Die Karte der Demokratischen Republik Kongo zeigt, wieso der Kongo eigentlich das reichste Land Afrikas sein könnte und das „rohstoffreiche Herz Afrikas“ genannt wird: Er verfügt über sehr viele Rohstoffe (Zuckerrohr, Kaffee sind hier nicht eingezeichnet):  Neben Diamanten und Gold sowie Kupfer (Herstellung von Münzen, z.B. das 50-Cent-Stück, Stromkabel) oder Zinn (Herstellung von Dosen) ist ein wichtiger Bodenschatz „Coltan“. Gerade Coltan hat eine sehr wichtige Bedeutung für den Kongo, denn er ist der Auslöser für die Kriege. Warum liegt auf der Hand: Die Nachbarn des Kongo, Ruanda und Uganda wollen ebenfalls von den Schätzen des Kongo profitieren.. Aber warum? Warum ist ein Mineral namens “Coltan” so wertvoll? Viele Menschen in Indsutrieländern sind sich dessen nicht bewust.

Die Zeitung “Die Sueddeutsche” hat sich in einigen Zeitungsartikeln mit dem Erz “Coltan” befasst: Was es ist und warum es so wertvoll ist:

 „Coltan“
Der Begriff Coltan ist eine in Afrika gängige Kurzform für das Erz „Columbit-Tantalit“, auch „Niobit-Tantalit“ genannt. Wie einer der kostbarsten Rohstoffe Zentralafrikas sieht das schwarze, bröselige Mineral nicht gerade aus. Doch ohne Coltan würden unsere Mobiltelefone verstummen, unsere Laptops nutzlos werden. Aus ihm wird nämlich das begehrte Metall Tantal […] gewonnen. für die Herstellung leistungsstarker Chips und Kondensatoren für Computer und Handys verwendet, sondern auch für die Produktion von Linsen für optische Geräte. 80 Prozent der Weltvorräte werden in Afrika vermutet – davon noch einmal 80 Prozent alleine in der Demokratischen Republik Kongo.

„Kein Blut auf meinem Handy“

“In Zeiten […] immer besserer Telefone und Spielkonsolen hat zu Beginn des dritten Jahrtausends niemand wissen wollen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Krieg in Zentralafrika und dem Technikboom in der westlichen Welt gibt. Auch heute noch wissen die wenigsten Menschen in den Industrienationen, dass es ihr kleineres, leichteres und leistungsfähigeres Mobiltelefon nur gibt, weil […] Coltan [aus dem Kongo] dafür verwendet wird – und mit der Ausbeutung dessen finanzieren Besatzungsländer wie Ruanda und Uganda ihren Plünderungsfeldzug. Kongo-Besatzer wie Uganda und Ruanda sollten [Coltan] nicht mehr verkaufen dürfen, weil sie damit den Kongokrieg finanzieren”:
(Grafik der Welthungerhilfe zur Finanzierung der Kriege im Kongo durch Coltan und andere Bodenschätze).

Der „Bodenreichtum“ bringt dem Kongo einige Probleme:
–> Finanzierung von Waffen und Kriegen

In weiten Teilen des Kongo toben noch immer blutige Konflikte, weil Coltan ein sehr begehrtes Mineral  ist. Am Verkauf von Coltan aus dem Kongo sind auch Soldaten und Geschäftsleute aus den Nachbarländern Ruanda und Uganda beteiligt – und sie unterhalten gute Kontakte zu den Abnehmern im Norden.
„Den Hauptprofit hat das Nachbarland Ruanda damit gemacht, das die 27-fache Fläche des eigenen Staates im Kongo gewaltsam erobert und sich damit Zugriff auf 70% der Coltan-Reserven verschafft hat. „In den jahrelangenKriegen in Angola und Sierra Leone verdienten Rebellengruppen bis zu 700 Millionen Dollar jährlich mit dem Verkauf von Diamanten. Das Geld wurde umgehend wieder in den Krieg investiert:
Wie soll so der Krieg zum Stillstand kommen? Der Kongo wird regelrecht ausgebeutet von den Nachbarländern, vor allem das Coltan schürt den Krieg. Als Staat ist der Kongo schon tot, man sagt auch ein „totes Tier“, aber der Bodenreichtum bleibt, weshalb der Krieg kein Ende nimmt. Nicht ohne Grund hört man im Kongo oft das Sprichwort „Du wirst niemals das Fleisch eines ganzen Elefanten essen können“…

-Kinderarbeit

Da Coltan in Bergwerken abgebaut wird, bringt der Coltan-Abbau noch ein ganz anderes Problem mit sich: Das Problem der Kinderarbeit. Die Seite “Aktiv gegen Kinderarbeit” befasst sich mit Kinderarbeit in den unterschiedlichsten Staaten der Erde, auch dem Kongo.
->AIDS
Ein weiteres Problem, das uns alle angeht, ist die Infektionskrankheit AIDS: Stündlich infizieren sich 500 Menschen mit dem HIV-Virus, 350 dieser Menschen leben alleine südlich der Sahara, wo auch der Kongo liegt. Hier können Sie sich über die tödliche Krankheit aufklären.
 
Die Gründe für die schnelle Ausbreitung von AIDS in Entwicklungsländern werden vor allem in mangelnder Aufklärung durch zu wenig Bildung , aber bei parasitären Erkrankungen wie z.B. Malaria auch im Klimawandel gesehen: Denn je heißer das Klima, desto besser können sich Insekten verbreiten und vermehren. Im Kongo spielen massenhafte Vergewaltigungen durch den Krieg eine weitere wichtige Rolle: So infizieren sich Frauen durch diese Schandtaten mit dem tödlichen Virus. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Ausbreitung dieser Krankheiten ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem viel (geschäftlich wie auch privat) gereist wird. Unvorsichtigkeit, mangelnde Hygienemaßnahmen und vor allem Unwissen helfen bei der Verbreitung von Parasiten und Infektionskrankheiten. Da Entwicklungsländer den „Herd“ der Infektionen darstellen, müssen vor allem diesen Ländern geholfen werden, um die Verbreitung auf der ganzen Welt einzudämmen. Zwar gibt es bisher noch kein Medikament, das vor AIDS schützt bzw. keine Schutzimpfung, jedoch gibt es zahlreiche Medikamente auf dem Markt, mit denen die Krankheit behandelt werden kann. Dennoch stehen nur wenige dieser Medikamente aus Kostengründen den Entwicklungsländern zur Verfügung. Dennoch ist es dank Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ möglich, einige Präparate in Entwicklungsländern einzusetzen, die erschwinglich sind.
Die Statistiken von Index-Mundi geben einen Überblick über die Infektionsrate mit AIDS in der Demokratischen Republik Kongo.
Obwohl in Entwicklungsländern jährlich ganze 10,5 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten (darunter auch AIDS) sterben und in Industrieländern lediglich 0,3%, können wir nicht von der Hand weisen, dass AIDS ein Problem ist, das auch uns betrifft! Wie die Zeitung „Die Welt“ ekannt gab, ist die Zahl der AIDS-Infizierten in Deutschland mittlerweile doppelt so hoch wie vor sieben Jahren! Auch die Anzahl von AIDS-Infizierten in den USA steigt dramatisch und so sind 40% mehr mit AIDS infiziert, als man zuvor annahm. Dies zeigt deutlich, dass Infektionskrankheiten wie AIDS auf dem Vormarsch sind und auch vor Industriestaaten nicht halt machen. Die wirksamste Waffe im Kampf gegen AIDS in Entwicklungsländern ist Bildung! Denn nur so kann langfristig vorgesorgt werden: Bildung schützt demnach nicht nur vor Armut, sondern auch vor tödlichen Krankheiten, die sich immer weiter ausdehnen. Denn auch dies hängt zusammen: Durch mangelnde bzw. keine Bildung ist Armut vorprogrammiert – denn mittellose Haushalte und Staaten können sich die Gegenmaßnahmen nicht leisten! Reiche Haushalte können beispielsweise ihre Häuser mit Insektiziden besprühen oder Fliegengittertüren- oder Fenster anbringen, um die Stechmücken fernzuhalten. Ist es schon zueiner Infektion gekommen, sind die Medikamente für diese Haushalte zugänglich. Bei armen Haushalten ist das Gegenteil der Fall.. Noch immer ist ungefähr die Hälfte der jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren nicht über die Übertragungswege von HIV informiert! Demnach muss Aufklärungsarbeit verstärkt stattfinden!
–> Der Kongo – Das grüne Herz Afrikas
     Auch unser grünes Herz!

 
 Der Kongo wird nicht zu Unrecht das “grüne Herz Afrikas ” genannt – noch!

 
 

Die Demokratische Republik Kongo wird auch oft als das „grüne Herz Afrikas“ bezeichnet. Sieht man sich eine Karte des Kongo an, sieht man wieso: Der Regenwald der Demokratischen Republik Kongo ist ca. 60 Millionen Hektar groß. Diese Fläche ist ungefähr sieben Mal so groß wie Österreich. Nach dem Regenwald im Amazonas ist das damit der zweitgrößte Regenwald der Erde. Bisher sind jedoch nur 7% davon geschützt und dürfen nicht abgeholzt werden. Der Rest steht somit frei zur Abholzung und „Plünderung“ durch internationale Firmen. Holz aus der DR Kongo wird nicht nur direkt durch deutsche Sägewerke und Parketthersteller verarbeitet, sondern findet seinen Weg auf den deutschen Markt auch über Italien und andere europäische Länder.

Ein Report von GREENPEACE zeigt mithilfe von zwei Karten, was vom Regenwaldgebiet der Demokratischen Republik Kongo übrig bleibt, wenn die derzeit vergebenen Regenwaldgebiete an verschiedene Firmen abgeholzt sind: Hier.

Durch die Abholzung des Regenwaldes wird zum einen natürlich der Lebensraum vieler Tiere wie Gorillas, Bonobos oder Schimpansen (die unsere nächsten tierischen Verwandten sind), zerstört:
 
 
Somit trägt die Abholzung zur Zerstörung der Artenvielfalt bei.
Aber nicht nur die dort lebenden Tiere sind abhängig vom Regenwald; ganze 40 Millionen der insgesamt über 60 Millionen Einwohner der Demokratischen Republik Kongo brauchen den Regenwald zum Leben: Der Regenwald versorgt sie nicht nur mit Nahrung und Energien, sondern auch mit Medizin.
Doch der Regenwald im Kongo spielt auch eine sehr wichtige Rolle für uns, worüber sich viele Menschen noch nicht bewusst sind: Auf der einen Seite produzieren die Pflanzen durch das Betreiben von Photosynthese Sauerstoff, der in die Atmosphäre abgegeben wird. Diesen brauchen alle Lebewesen, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, zum Leben. Nicht umsonst wird der Regenwald des Kongos als „Lunge der Erde“ bezeichnet.
Auf der anderen Seite wird durch die Abholzung des Regenwalds der Klimawandel vorangetrieben, der uns alle betrifft:
Pflanzen betreiben Photosynthese: Ein Vorgang, bei dem sie Kohlenstoffdioxid und Wasser unter Einfluss von Licht zu Sauerstoff umwandeln und in die Atmosphäre abgeben:
Werden die Wälder abgeholzt, können sie diese Umwandlung nicht mehr vornehmen. Aber nicht nur das: Die tropischen Wälder speichern auch enorme Mengen an Kohlenstoff! Auch eine Verbrennung der Wälder hat einen ähnlichen Effekt: Es entsteht Kohlenstoffdioxid, der in die Atmosphäre abgegeben wird. Die Abholzung der tropischen Wälder machen 25% des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre aus, die durch Menschen verursacht sind!  Zwar brauchen wir Kohlenstoff in der Atmosphäre, damit dieser wie eine Art „Schutzglocke“ verhindert, dass die Wärmestrahlung der Erde vollständig entweicht (sonst läge die Temperatur der Erde bei durchschnittlich -18°C!), aber es wird problematisch, wenn durch Einwirken des Menschen zusätzliche riesige Mengen an Kohlenstoff hinzukommen: Dann entweicht gar keine Wärme mehr in die Atmosphäre und die Erde erlebt einen verstärkten Treibhauseffekt!


Man schätzt, dass bis zum Jahre 2050, was in naher Zukunft ist, alleine durch die Abholzung im Kongo bis zu 24,4 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt werden! Erschreckend, wenn man bedenkt, dass die Anhäufung von Treibhausgasen heute die größte Gefahr für die Welt darstellt! Die Folgen der „globalen Erwärmung“, d.h. dass die Temperaturen auch bei uns in Deutschland mit den Jahren immer weiter ansteigen werden, haben enorme Folgen. Informieren sie sich auf der Seite www.klimawandel-heute.de über die Folgen, die uns alle erwarten und die wir auch heute durch Dinge wie die Abholzung des Regenwalds im Kongo zu spüren bekommen…

 Weitere Links rund um die Thematik in der DR Kongo:

– Report von GREENPEACE “Agnriff auf das grüne Herz Afrikas”

– Sueddeutsche: “Krieg um Rohstoffe”

– Sueddeutsche: “Kein Blut auf meinem Handy”

– Der Kongo und die Ausbreitung von AIDS “Viele Programme, wenig Erfolg”

– Kinderarbeit im Kongo, “Aktiv gegen Kinderarbeit”

http://www.google.de/imgres?client=firefox&hs=w28&sa=X&rls=net.gmx:de:official&biw=1067&bih=499&tbm=isch&tbnid=OjbnkBUojBRFmM:&imgrefurl=http://einewelt.20six.de/einewelt/page/8464/Demokratische-Repbulik-Kongo&docid=PELoyT7ME8D4hM&imgurl=http://my.20six.de/einewelt/img/Rohstoffe-finanzieren-Krieg.jpg&w=567&h=441&ei=YU55UpquEoTpswa5-IGQBw&zoom=1&iact=hc&vpx=281&vpy=12&dur=406&hovh=147&hovw=189&tx=88&ty=8&page=1&tbnh=147&tbnw=189&start=0&ndsp=15&ved=1t:429,r:12,s:0,i:119

Der Film erzählt die Geschichte des europäischen Imperialismus und Kolonialismus in Afrika und seiner ungeheuren Verbrechen, deren Auswirkungen bis heute nachwirken. 1885 setzte die Kongo-Konferenz in Berlin den belgischen König Leopold II. als Herrscher des Kongo-Staates ein. Während der Monarch der Welt den selbstlosen Philanthropen vorgaukelte, verwandelte sich der Kongo in ein riesiges Arbeitslager. Leopolds Gier nach Kautschuk und Elfenbein blutete das Land aus. Als man ihm 1908 den Kongo wieder wegnahm, hatte der belgische König 1,1 Milliarden Dollar Gewinn aus seiner Kolonie gezogen. Schätzungsweise 10 Millionen Menschen mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen.

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