Trauer in Kraft verwandeln, um das Ertrinken zu stoppen: Lampedusa-Bündnisse bilden, lokal, regional, überregional……….

Lampedusa-Bündnisse bilden, lokal, regional, überregional……….

DLB3

Von der Intiative Black&White regen wir euch an, die Trauer um die Ertrinkenden im Mittelmeer in Kraft umzuwandeln. Wir sollten jetzt lokal, regional und überregional Lampedusa-Bündnisse bilden und die Aufmerksamkeit nutzen, di es derzeit für das Thema gibt. Diese Bündnisse sollten für neue politische Weichenstellungen sorgen, in der Flüchtlingspolitik, aber auch in den internationalen wirtschaftlichen, politischen und friedenspolitischen Beziehungen.

In den vergangenen Jahren sind mindestens 20.000 Menschen ertrunken. Nach den letzten Tragädien ist es jetzt für jeden sicht- und fühlbar. Gerade sind wieder mindestens zwölf Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, vier von ihnen Kinder.

Wir sind nicht damit zufrieden, dass die europäischen Regierungen darauf nicht reagieren und nichts verändern. Es ist zu befürchten, dass das Ertrinken weitergehen wird.

Wir wollen für einen Meinungsumschwung  und andere Entscheidungen sorgen. In den Regionen und Städten sollten all die, die dazu beitragen wollen, dass das Ertrinken von Flüchtlingen im Mittelmeer aufhört, sich zusammenschließen. Sie sollten das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit bringen und in die Zivilgesellschaft, um die Gesellschaft für eine Veränderung der Politik zu gewinnen. Vereine, Initiativen, Kirchen, Bürgerinnen und Bürger, Politiker und Parteien, Hilfsorganisationen und Migrantenvereine, Schulen und Universitäten fordern wir auf, sich zu einem Lampedusa-Bündnis zusammenzuschließen. Sie sollten Vorschläge erarbeiten und dafür den Dialog suchen mit ihren Vertretern in den Parlamenten.

Die Bündnisse sollten auf drei Aktionsfeldern aktiv zu werden

– für einen mitmenschlichen Umgang mit Flüchtlingen und zwischen allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Nationalität, Religion und Hautfarbe

– für die Sicherung von Fluchtwegen aus den Gebieten, in denen das Leben bedroht ist, in die stabilen Regionen der Welt, in denen sie Schutz finden können und eine Willkommenskultur für Flüchtlinge

-für Maßnahmen zur Überwindung der Fluchtursachen und das Recht aller Menschen auf menschenwürdiges Leben in Frieden und Umweltsicherheit; hierzu ist die Zusammenarbeit mit Umwelt- und Friedensgruppen, Menschenrechtsgruppen und Flüchtlingsinitiativen nötig, interkulturellen und interreligiösen Gruppen, Hilfsorganisationen und Eine-Welt-Gruppen, mit Sozialinitiativen und Initiativen für alternative Wirtschaftspolitik.

Entscheidend ist der Aufbau solcher Bündnisse vor Ort, wir können aber überregional voneinander lernen und auch Bildungs-, Nachrichten- und Kulturarbeit überregional organisieren.

Falls es Interesse gibt, in diesem Sinn mit uns zusammenzuarbeiten, wollen wir vom 20.-22. Dezember ein Treffen organisieren am Vereinssitz der Initiative Black&White im nordhessischen Wanfried, einfache Schlafplätze sind vorhanden.

Info: 05655-924981, 0171-9132149 lampedusa-solidarity@gmx.de

Solidarische Grüße, Wolfgang Lieberknecht

Wir hängen Euch an einen Logo-Vorschlag und Flyer und Plakat für Aktion bei uns im Werra-Meißner-Kreis.

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